Sommerfahrt der Eulen🦉

Dieses Jahr schlagen die Eulen ihre Jurte am Ufer der Ilmenau auf, um in der Hitze des Sommers nur einen Sprung vom kühlenden Wasser entfernt zu sein.

Mit der gesamten Gruppe ging es am Freitag Morgen los, um die Zelte aufzubauen, was dann dank der super Zusammenarbeit schnell bewerkstelligt wurde. Dann wurde alles eingeräumt, Holz gemacht und vor dem Abendessen noch etwas gespielt, eine Sache, die auf dieser Fahrt nicht zu kurz kommen sollte.

Am nächsten morgen ging es dann nach dem Frühsport in die noch eiskalte Ilmenau, was jedoch auf jeden Fall zu einem schnellen Wachwerden beigetragen hat. Auch im Laufe des Tages, nachdem die Sonne das Wasser etwas gewärmt hatte ging es wieder schwimmen, was, wie sich herausstellte, durch die starke Strömung doch tatsächlich ein Kraftakt war. Zufrieden und Müde vom Tag gingen alle Schlafen. Am nächsten Tag stand dann der Hajk an, welcher uns in Richtung Bruchtorf, immer am Ufer der Ilmenau entlang, führen sollte. Dort machten wir in einem Waldstück halt und genossen die Hajksuppe – Meiner Meinung nach immer noch das beste am Hajken.

Zurück am Lagerplatz nahmen die Vorbereitungen für den Bunten Abend den späten Nachmittag ein. Nachdem alles gekocht, geschnibbelt und angerichtet war starteten wir dann in einen wunderbaren Bunten Abend, welcher als Höhepunkt in Tuchverleihungen gipfelte.

Der Erste-Hilfe-Kurs

Der Erste-Hilfe-Kurs des VCP Niedersachsens ist eine gute Möglichkeit für Pfadfinder ihr Wissen rund um die Erste-Hilfe aufzufrischen. Standartmäßig dauert der Kurs 3 Tage, so auch dieses Jahr, als er vom 2. bis zum 4. Juli im Heinrich Karsch Haus in Hösseringen statt fand. Den Teilnehmern wird ein breites Verständnis über ihre Rechte, Pflichten, Möglichkeiten und lebensrettende Maßnahmen vermittelt. Der Kurs befasst sich angefangen mit den Basics wie Umgang mit Verbrennungen und Verbrühungen oder den Bau einer Liege aus den einfachsten Materialien und mit ihr der Abtransport einer verletzten Person bis hin zur Reanimation. Eine Teilnahme an diesem Kurs wird jedem Pfadfinder nahegelegt, für Gruppenleiter ist er verpflichtend.

Klosternacht der Eulen

Klosternächte sind eine großartige Möglichkeit um für „richtige“ Fahrten zu proben und um die Gemeinschaft der Gruppe zu stärken. Aus diesen Gründen, und weil Klosternächte einfach unglaublich viel Spaß bereiten, veranstalteten die Eulen ihre letzten Samstag. Mit viel Elan wurde gespielt, und mit nicht weniger dann auch gebacken, gekocht und geschnibbelt. Am Abend waren dann alle für das wahrliche Festessen bereit, dessen Krönung 3 selbstgebackene Pizzen waren. Eine Nachtwanderung und eine ausgedehnte Singerunde trugen uns dann bis spät in die Nacht. Nach einigen Aufräumarbeiten und etwas Spiel und Spaß endete die Klosternacht am frühen Sonntag Nachmittag mit vielen glücklichen Gruppenkindern und -leitern.

Gut Pfad,

samo

Neustart der Gruppenstunden

Die erste Gruppenstunde seit langer Zeit….

Endlich erlauben es die Kontaktbeschränkungen wieder, dass Gruppenstunden stattfinden können, da lassen wir nicht lange auf uns warten und starten direkt wieder durch. Nach Absprache mit dem Landesjugendring und dem Gesundheitsamt fand am 18.5. wieder eine Gruppenstunde der Eulen statt. Als aufregenden Einstieg in die wöchentlichen Treffen wurden heute die VR-Brillen ausgepackt und spannende ferne Welten erkundet.

Pen and Paper Wochenende

Dieses Wochenende ging ein lange bestehender Traum endlich in Erfüllung – wir trafen uns um mit allen, die Lust hatten, Pen and Paper zu spielen. Wir trafen uns Freitag Abend um unsere Charaktere zu erstellen und das komplexe Regelwerk einmal durchzugehen. Nachdem sich dann eine Gruppe aus Magiern, Kriegern, Heilern und Schurken gebildet hatte, zogen wir durch eine wundervolle fantastische Welt. Das Spiel wurde von uns selber entwickelt und konzeptioniert, so galt dieses Spielen auch als Testlauf für das Spielsystem. Nach zweieinhalb Tagen, endete unsere Reise in eine fesselnde Welt am Sonntagabend. Mit guter Laune und Hoffnung auf ein baldiges Wiedertreffen, zur Not auch online, verließen wir das Kloster und kehrten in die reale Welt zurück.

Gut Pfad,

samo

Der Gruppenleiter Grundkurs

Der Gruppenleiter Grundkurs ist eine Seminarwoche, bei der angehende Gruppen- und Jugendleiter Methodiken und Wissen zum Arbeiten mit Jugendlichen und Kindern vermittelt bekommen. Auch dieses Jahr durften wieder einige unserer zukünftigen Gruppenleiter diese Veranstaltung besuchen. Dieses Jahr fand der Kurs, unter strenger Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus, im Harzvorland bei Hildesheim statt. Außerhalb der zahlreichen Schulungen gab es auch einen Orientierungslauf, bei denen das Können beim Lesen von Karten und dem Umgang mit dem Kompass auf die Probe gestellt wurden. Während der Wanderung wurden der Teamgeist und der Zusammenhalt der Gruppen wichtiger denn je, besonders im dunkeln. Mithilfe dieses Kurses und der erfolgreichen Absolvierung eines Erste-Hilfe-Kurses, können die Gruppenleiter nun ihre Juleica (www.juleica.de) beantragen, welche sie dann ganz offiziell dazu ermächtigt mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

Gut Pfad,

samo

FAT

Trommelwirbel… Die erste Zeltfahrt seit langem!

Traditionell ist das FAT (Fahrtenabschlusstreffen) das letzte Treffen unseres Bezirks im Jahr. Dieses Jahr war dies leider nicht möglich, da das offizielle, bezirksweite FAT abgesagt werden musste. Deshalb entschied sich unser Stamm dieses Jahr ein eigenes kleines FAT zu veranstalten. Gesagt, getan…

Am 25.9 ging es los. Nachdem wir uns am Kloster Medingen versammelten fingen wir direkt an die Jurten und Kothen aufzubauen, dies ging recht zügig und reibungslos von sich.

Am Abend trudelten dann auch die letzten fehlenden Leute ein, und die Singerunde konnte gestartet werden. Am nächsten morgen fing es leider relativ früh an zu regnen, doch davon ließen wir uns nicht unterkriegen. Offensichtlich haben wir (zum Glück) am Vorabend gute Arbeit geleistet und die Zelte hielten dicht. Doch gegen Abend bahnte sich ein Meilenstein an:

Zum 40. Mal in der Stammesgeschichte nahmen wir einen neuen Blautüchler in unseren Kreis auf. Mit diesem Highlight neigte sich der Bunte Abend und die Fahrt leider auch schon wieder dem Ende zu, und so reisten Sonntagnachmittag alle wieder ab, für das letzte Mal in diesem Jahr.

Gut Pfad,

samo

Kanu-Fahrt

Endlich geht es wieder los! Nach einiger Zeit im Lockdown und in der Quarantäne ging es endlich wieder auf Fahrt, und diesmal direkt auf dem Wasser. Am Vormittag ging es am Uelzener Ratsteich los, die Ilmenau stromabwärts in Richtung Bad Bevensen. Doch die ersten Schwierigkeiten ließen nicht lange auf sich warten, ein Baum lag extrem ungünstig im Wasser. Nach einigen „spannenden“ Manövern mit dem Kanu konnten wir allerdings auch dieses Hindernis überwinden. Nach dem kleinen Rückschlag zu Anfang, ging es aber nun um so schneller weiter, raus aus Uelzen und weiter nach Emmendorf. In Emmendorf legten wir die erste Pause ein. Nach einer kurzen Stärkung wurden die Boote wieder beladen und wir legten gen Klein Bünstorf ab. Auch in Klein Bünstorf machten wir eine Pause und trafen uns mit weiteren Stammesmitgliedern. Die letzten Meter nach Bevensen waren dann auch schnell geschafft, und so kamen wir alle rechtzeitig, wohlbehalten (Und trocken!!!) im Kurpark an.

Zuletzt bleibt nur zu hoffen, dass viele zukünftige Fahrten trotz der Pandemie stattfinden können. Ich bin in voller Vorfreude auf neue Fahrten.

Gut Pfad,
samo

Auf Fahrt Kurs

Der Auf Fahrt Kurs ist wohl mit einer der spannendsten und schönster Sachen, die ein Fahrtenjahr so hergeben kann. Traditionell ist der Auf Fahrt Kurs ein einwöchiger Segeltörn quer durch die Ostsee, von kleiner Insel, zu noch kleineren Inseln. Die Ryvar, so heißt der Zweimaster, welcher ursprünglich ein Heringslogger war, lief am 7.4. aus dem Flensburger Hafen aus. Unter vielen interessierten und staunenden Augen von Land verlaßen wir die Flensburger Bucht, in Richtung Ærø. Zu unserem großen Glück war die See in den ersten paar Tagen unserer Reise ruhig, sodass sich erstmal keiner um seinen Magen Gedanken machen musste, jedenfalls noch nicht…

Wir nutzten de ersten beiden Tage, um uns mit dem Schiff vertraut zu machen und um die Mannschaft näher kennenzulernen, da sich viele von uns, nie zuvor gesehen haben. Am Abend des zweiten Segeltages steuerten wir dann die Insel „Drejø“ an. Über die nächsten Tage wurde das Wetter schlechter, die Stimmung an Bord besser und die Inseln, an denen wir abends anlegten, kleiner. Ich meine es war der vorletzte Tag, an dem das Wetter zum ersten Mal wirklich als schlecht abgestempelt werden konnte, es war auch der Tag, an welchem wir zum ersten Mal wieder in einen deutschen Hafen einliefen, wohlgemerkt mit einem äußerst spektakulären und anstrengendem Wendemanöver, damit wir die Fahrrinne nicht verpassen. Den aller letzten Stopp, bevor wir nach Flensburg zurückkehrten, machten wir an der winzigen Ochseninsel, in dem schmalen Belt vor Flensburg, welcher das deutsche Festland von dem dänischen trennt.

Wenn man im nachhinein so darüber nachdenkt, war es wohl sicherlich eine der schönsten Fahrten, die ich bis jetzt je miterleben durfte. Sicherlich spielt das (größtenteils) gute Wetter und die Herrlichkeit der Ostsee eine Rolle, doch das, was diesen Segeltörn wirklich erst so großartig gemacht hat, waren die vielen neuen Leute, welche man an Bord getroffen hat und welche mit einem auch nach einem langen Tag noch, abends das ein oder andere Lied gesungen haben oder die ein oder andere Runde Karten spielten.

Gut Pfad,

samo