FAT in Medingen

Wir haben uns am Freitag schon um 14:00 Uhr getroffen und haben die Sachen, die wir brauchten, schon zur Wiese in Medingen gebracht. Als etwas später auch schon die anderen Stämme kamen, haben wir angefangen unser Zelt aufzubauen. Später, als ese schon langsam dunkel wurde haben viele von uns Chilli con Carne gekocht. In dem großen Zelt, der Oase, haben wir den gemeinsam mit Nienhagen gegessen und gesungen. Am nächsten Morgen wurden wir um halb acht geweckt, und haben Frühsport gemacht. Danach dann gefrühstückt und Zähne geputzt. Etwas später sind wir in den Wald gegangen und haben Holz gemacht.

Genauer Gesagt: Stangen geschlagen. Ein paar von uns haben auch ihre Probe gemacht. Am Abend hat es sich eigentlich wie am vorherigen wiederholt. Der 3. Tag wahr auch super schön! Das einzige blöde war, dass es geregnet hat. Wir sind nochmals in den Wald gegangen und haben Holz heraus getragen, was dann entästet wurde und gespalten. Wir haben versucht unsere Schweigeprobe zu machen (6 Stunden), das hat aber nicht bei allen geklappt. Später haben wir noch Bulldog gespielt. Auch der Bunte Abend war toll, denn Feline und Nikolas haben ihr blaues Probenbuch gekriegt. Dabei hätte ich fast vergessen, dass Paula früher am Abend ihr rotes Tuch bekommen hat.

Ich kann durchaus sagen, dass es ein schönes FAT war! 🙂

– Magdalena

Das FAT vom Bezirk Homburg begann am 30.9.2022 und endete am 3.10.2022. Eigentlich sollte das FAT in Klein Bünstorf stattfinden, aber weil der Bauer, dem die Wiese gehört, diese aus Versehen gegrubbert hat, musste alles schnell umgeplant werden. Zum Glück konnten wir auf einer Pferdewiese am Kloster in Medingen einen Platz finden.

Erst mussten wir alle Sachen aus unserem Gruppenraum im Kloster holen und zur Wiese tragen. Dann haben wir angefangen, unsere Jurte aufzubauen und so langsam kamen auch die Pfadfinder von den Stämmen Nienhagen und Salzderhelden. Als alles aufgebaut war, ist es schon Abend geworden und es gab im Küchenzelt am Feuer Chili sin Carne. Als wir fertig waren, haben wir bis Mitternacht gesungen und erzählt. Dann mussten die Jüngeren schlafen gehen, weil die Gruppenleiter für die nächsten Tage und Fahrten planen wollten. Nun begann meine erste Nacht in der Jurte.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 07:30 Uhr. Alle haben sich sehr beeilt, damit sie nicht den Abwasch machen müssen. Magdalena und Karl waren heute die Letzten und mussten die Arbeit später erledigen. Gemeinsam rannten wir los und machten fleißig Frühsport. Als wir wieder zurückgekommen sind, gab es Frühstück. Es war meine erste Fahrt, bei der es Brötchen, Schokoaufstrich und Corn Flakes gab. Als Feline, Magdalena und ich aus dem Küchenzelt kamen, standen dort die Großen und spielten ein Rätselspiel mit einer Flasche. Ich war erstaunt, dass samo das Rätsel nicht lösen konnte. Gut gestärkt sind wir in den Wald gegangen, um Stangen für das PfiLa 2023 zu schlagen. An diesem Tag hatten wir sehr viel Regen, aber trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht. Wir haben vor und nach dem Abendessen verschiedene Spiele gespielt, z.B. „A zerschlagen“. Heute gab es leckere Kartoffelsuppe. Im Anschluss wurde wieder gesungen.

Am Sonntag wurden wir wieder vom Wecker geweckt. Dieses Mal ist samo als Letzter zum Frühsport gekommen und musste später abwaschen. An diesem Tag sind wir wieder in den Wald gegangen und haben Feuerholz für das PfiLa geholt. Mittags wurden uns Brötchen dorthin gebracht. Als wir wieder ins Lager kamen, haben ein paar von uns noch einmal „A zerschlagen“ gespielt. Die anderen haben sich ausgeruht. Später haben wir den bunten Abend vorbereitet. Es gab die Reste vom Chili sin Carne und der Kartoffelsuppe und später am Abend Alaska. Wir haben wieder gesungen und dann gab es Tschai. Als es schon sehr dunkel war, wurde mir mein rotes Tuch verliehen. Danach haben wir ein Rollenspiel gespielt. Dabei hat Magdalena Felines rotes Tuch geklaut und damit war Felines Tuch abgegeben. Auch das Tuch von Nikolas wurde abgelegt. An diesem Abend waren die Pfadfinder vom Stamm Silberkranich die Letzten am Feuer.

An unserem letzten Tag war der Frühsport sehr besonders, weil wir noch im Schlafsack liegen bleiben durften und einfach nur entspannen sollten. Nach dem Frühstück haben wir angefangen abzubauen. Als wir fertig waren mit dem Abbau, haben wir mit allen den Abschlusskreis gemacht und haben unser Abschiedslied gesungen. Danach haben sich die beiden anderen Stämme verabschiedet und sind zum Bahnhof gegangen. Wir konnten sie noch ein kleines Stück begleiten und sind dann aber zum Kloster gegangen, um unsere Sachen wegzuräumen. Am Ende haben wir noch eine Öko-Kette gemacht und haben noch einen kleinen Abschlusskreis für uns gemacht. Feline konnte leider nicht mitsingen, weil sie einen Hustenanfall hatte. Am Parkplatz vor dem Kloster wurden wir wieder abgeholt.

Diese Fahrt war meine erste Fahrt auch mit anderen Stämmen und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich war am Ende ein bisschen traurig, dass sie nun vorbei war und freue mich auf die nächste Fahrt.

Gut Pfad,

Paula